AlpRad – Radiologisches Zentrum Alpenrand

Computer­tomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein so genanntes Schnittbildverfahren, bei dem eine Röntgenröhre um den Patienten kreist und ein dünnes Bündel an Röntgenstrahlen aussendet. Diese Strahlen werden auf der gegenüberliegenden Seite der „Röhre“ simultan auf ein Detektorsystem übertragen, das überlagerungsfreie Schichtbilder erstellt.

So sind vielfältige Diagnosen möglich. Gerade nach Unfällen, bei Knochenverletzungen bzw. –Veränderungen, bei Hirnblutungen und Schlaganfällen, bei Veränderungen in den Nasennebenhöhlen, bei Bandscheibenproblemen, Lungenveränderungen oder Veränderungen der inneren Organe und Gefäße. Nicht zuletzt ermöglicht die CT eine exakte Prothesenplanung vor Operationen.

Die CT Untersuchung ist völlig schmerzfrei und unkompliziert. Unsere Doppelfachärzte sind im Strahlenschutz besonders ausgebildet – und sämtliche Geräte werden regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen einer anerkannten Prüfstelle für Strahlenschutz überprüft.

Ihre Vorteile als Patient

Geringe Strahlenbelastung, größerer Komfort

Die Dosis der angewandten Röntgentstrahlung wird stets auf das notwendige Minimum reduziert. Darüber hinaus bieten unsere High-End-Geräte dank des CT-Ringes mit 78 cm Durchmesser einen größtmöglichen Komfort.

 

Schnelle Untersuchung, rasche Befunde

Eine Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Sie ist gerade bei Unfällen und Schlaganfällen die Methode der Wahl zur weiteren Abklärung nach dem Röntgen. Besonders bei Lungen- und Bauchuntersuchungen ist die Schnelligkeit unserer High-End- Geräte von Vorteil, denn so muss der Patient die Luft nicht übermäßig lange anhalten.

Implantate beurteilen, Operationen planen

Dank der Metallartefakt-Unterdrückung unserer CTs können wir Metallimplantate und Endoprothesen optimal darstellen. So lassen sich auch Lockerungen und Brüche von Prothesen besser erkennen. Darüber hinaus wird die Planung von (individuellen) Prothesen und Operationen verbessert.

Engagierte Fachärzte, laufend geschulte Mitarbeiter

Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen laufend an Schulungen und Weiterbildungen teil: So belegen wir unsere profunde Kompetenz, wie auch unsere erstklassige Ausbildung im Strahlenschutz.

Besondere Technik, genaue Diagnose

Die besondere Aufnahmetechnik der CT ermöglicht im Gegensatz zum klassischen Röntgen eine überlagerungsfreie hoch aufgelöste Darstellung der untersuchten Körperregionen. So erhalten Ärztinnen und Ärzte wesentlich detailliertere Informationen.

Sie haben Fragen? Wir haben die Antworten.

Wie läuft die Untersuchung genau ab?

Sie kommen zum Termin zu uns in die Praxis. Je nachdem, welcher Köperbereich untersucht werden soll, richten unsere Mitarbeiter Sie möglichst bequem auf dem Tisch ein. Abhängig von Ihrer individuellen Untersuchung wird ein gut verträgliches Kontrastmittel gegeben, um bestimmte Diagnosen exakter stellen zu können. Währen der ganzen Untersuchung ist unser Team über eine Sprechanlage mit Ihnen verbunden. Und meistens werden Sie nach 10 Minuten schon wieder aus dem Untersuchungsraum entlassen.

Ich habe Angst vor der engen Röhre. Was kann man da machen?

Zunächst einmal: Die „Röhre“ beim CT ist an sich keine Röhre sondern ein großer Ring. (Die engere Röhre findet sich beim MRT.) Es kommt sehr selten vor, dass Patienten hier ein beklemmendes Gefühl haben. Wenn doch, können wir Ihnen ein Beruhigungsmittel verabreichen, das sehr gut wirkt und auch sehr gut verträglich ist. Allerdings dürfen Sie im Anschluss für 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen und müssen daher eine Begleitperson mitbringen, die Sie nach Hause fährt.

Muss ich Angst vor einer Strahlenbelastung haben?

Das CT arbeitet mit Röntgenstrahlen. Unsere hochmodernen „Low-Dose“-Geräte lassen allerdings meist eine sehr niedrig dosierte Untersuchung zu. Die Entscheidung darüber treffen unsere Radiologen, die alle eine spezielle Strahlenschutzausbildung durchlaufen haben und selbstverständlich darauf achten, dass jeder Patient nur der Strahlung ausgesetzt ist, die unbedingt nötig ist.

Wann benötige ich ein Kontrastmittel?

Vor allem bei Untersuchungen der Weichteile, des Gehirns, sowie des Brust- oder Bauchraumes ist meist ein Kontrastmittel, das in die Vene gespritzt wird, nötig. Denn so werden viele Bereiche optisch sauber voneinander abgegrenzt und wir können die bestmögliche Aussage treffen. Bei Untersuchungen des Skeletts ist meist kein Kontrastmittel nötig.

Wie wird ein Kontrastmittel verabreicht – und ausgeschieden?

Je nach Untersuchung wird das Kontrastmittel entweder intravenös gespritzt oder – z.B. bei Darmuntersuchungen – getrunken. Das jeweilige Kontrastmittel wird meist schon nach wenigen Stunden über das Gallengang-System oder die Nieren ohne Probleme ausgeschieden. Immer unter der Voraussetzung, dass keine Nierenfunktionsstörung vorliegt. Aufschluss darüber ergibt der Kreatininwert, der über das Blutbild bestimmt werden kann und ggf. vor der Untersuchung angefragt wird.

Wann darf ich keine CT-Untersuchung vornehmen lassen?

Falls Sie überempfindlich auf jodhaltige Kontrastmittel reagieren, an Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen leiden oder bestimmte Medikamente einnehmen müssen, ist eine CT-Untersuchung nur ohne Kontrastmittel möglich.

Auch bei Kindern und Schwangeren sollte schon aus Strahlenschutzgründen genau abgewogen werden, ob eine CT-Untersuchung unumgänglich ist. Unter Umständen kann hier auch ein MRT das Mittel der Wahl sein. Unsere erfahrenen Fachärzte informieren Sie darüber natürlich ausführlich und zeigen Ihnen alternative Möglichkeiten auf.

Unsere Präventions-Angebote

Es gibt eine Reihe sinnvoller CT-Untersuchungen, die wir Selbstzahlenden wie auch Privatpatienten gerne anbieten:

Wir beraten Sie gern zu individuellen Vorsorgeuntersuchungen, die genau auf Sie zugeschnitten sind.

Haben Sie Fragen zu unserer Praxis oder unseren Leistungen?

Wir beraten Sie gerne