AlpRad – Radiologische Praxis Alpenrand

Magnet­resonanz­tomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist das modernste bildgebende Verfahren, das der Medizin heute zur Verfügung steht. Dabei kommt das MRT ohne Röntgenstrahlen aus. Vor allem bei der Untersuchung im Kopfbereich (Gehirn, Kiefer, ...) wie auch bei der Wirbelsäule und bei Gelenken ist das MRT mit seinen verschiedenen Darstellungsoptionen das Diagnosegerät der ersten Wahl. Selbstverständlich ist es auch für die Darstellung aller anderen Körperbereiche bestens geeignet.

Unsere hochmodernen High-End-Geräte ermöglichen dabei rasche Untersuchungen, bei denen der Patient nur wenig Zeit in der „Röhre“ selbst verbringt. Im Schnitt gerade einmal 15 Minuten. Unser neuestes 3-Tesla-Gerät in Traunreut macht es gerade Patienten leichter, die vielleicht ein wenig ängstlich sind. Mit 70 cm Röhrendurchmesser und einem nur 1,50 Meter langen Magneten ist die Röhrenöffnung komfortabler und die Röhre selbst auch kürzer. Je nach Untersuchungsbereich bleibt der Kopf so häufig außerhalb des Gerätes. Übrigens: Die lauten Geräusche sind ganz normal und kein Grund, sich Sorgen zu machen. Sie entstehen durch die Magnetfelder selbst und werden durch Kopfhörer gedämmt.

Die MRT Untersuchung ist völlig schmerzfrei und unkompliziert. Unser Team steht dabei permanent mit Ihnen in Kontakt um auf Ihre Fragen reagieren zu können.

Vorteile unseres MRT im Überblick

Großer Durchmesser, mehr Platz

Gerade für Patienten, die etwas Angst „vor der Röhre“ haben, bietet unser 3-Tesla-Gerät in Traunreut mit 70 cm Innendurchmesser vergleichsweise viel Platz – und mit einem kurzen Magneten bleibt auch viel vom Köper außerhalb der Röhre (außer bei Untersuchungen im Kopfbereich). Zudem verfügt es über einen stabilen Tisch, der bis zu 225 Kilogramm trägt.

Schnelle Untersuchung, rasche Befunde

Eine Untersuchung dauert meist nur etwa 15 Minuten. Dabei steht der Patient permanent im Kontakt zu den Mitarbeitern – und die CD mit den Bildern kann beim Verlassen der Praxis gleich mitgenommen werden.

Promovierte Ärzte, laufend geschulte Mitarbeiter

Fast jeder unserer Ärzte führt einen Doktortitel. Unsere engagierten Mitarbeiter nehmen laufend an Schulungen und Weiterbildungen teil, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. So belegen wir unsere profunde Kompetenz und bauen diese stetig aus.

Besondere Techniken, spezielle Diagnosen

Die besonderen Aufnahmetechniken der MRT ermöglichen überlagerungsfreie Darstellungen verschiedenster Körperregionen – und das aus jedem gewünschten Blickwickeln. Daraus resultieren klarere, bessere Diagnosestellungen des zu untersuchenden Bereichs. So können wir z.B. bei etwaigen Prostatakarzinomen eine „Landkarte“ der Umgebung zeichnen und die exakte Lage für weiterführende Behandlungen oder Untersuchungen bestimmen.

Sie haben Fragen? Wir haben die Antworten

Wie läuft die MRT Untersuchung genau ab?

Sie kommen zum Termin zu uns in die Praxis. Je nachdem, welcher Köperbereich untersucht werden soll, bereitet unser Team Sie auf die Untersuchung vor. Bei Bedarf wird Ihnen ein kleiner Schlauch in die Vene gelegt – ähnlich wie bei einer Blutentnahme – über den wenn nötig ein Kontrastmittel injiziert wird. Anschließend werden Sie bequem auf den Untersuchungstisch gelegt. Da bei der Untersuchung laute Geräusche entstehen, setzen wir Ihnen Kopfhörer auf, über die Sie auch ständig Kontakt mit unserem Team haben. Außerdem erhalten Sie einen Notfall-Knopf.

Bin ich beim MRT hoher Strahlung ausgesetzt?

Nein. Sie sind keiner schädlichen, ionisierenden Strahlung ausgesetzt. Denn das MRT kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Es macht sich die Tatsache zunutze, dass unser Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht. Die Wasserstoffatome geben eine Resonanz auf das Magnetfeld und das Hochfrequenzfeld ab, die bei der MRT zur Bilderzeugung genutzt werden. Anhand entsprechender Impulse richten sich die Wasserstoffatome kurz neu aus und anhand der Magnetresonanz entsteh so ein Schnittbild Ihres Köpers bzw. der zu untersuchenden Bereiche.

Muss die Untersuchung mit einem Kontrastmittel durchgeführt werden?

Das hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Wenn Fragestellungen bezüglich des Gehirns, der Bauchraumes oder der Blutgefäße abgeklärt werden sollen, ist häufig ein Kontrastmittel  nötig. Vor allem, um bestimmte Bereiche einfach klarer von anderen abgrenzen zu können. Ob in Ihrem Falle ein Kontrastmittel erforderlich ist, können Sie gern im Vorfeld der Untersuchung oder auch bei Ihrer Anmeldung erfragen. Wir informieren Sie dazu gern umfassend.

Sind die Kontrastmittel gut verträglich?

Die Kontrastmittel für eine MRT-Untersuchung sind im Allgemeinen sehr gut verträglich. Auch eine Schilddrüsenerkrankung ist – anders als zum Beispiel bei den CT-Kontrastmitteln – kein Problem. In sehr seltenen Fällen kann es wie bei fast allen Medikamenten zu einer allergischen Reaktion kommen. Darauf ist unser Team natürlich stets vorbereitet.

Wie sieht es mit Implantaten oder Zahnprothesen bzw. Metallfüllungen aus?

Medizinische Metalllegierungen – zum Beispiel bei Hüftgelenken, Knochenplatten oder auch Zahnimplantaten oder Inlays – führen höchstens zu kleinen Bildstörungen in der unmittelbaren Umgebung.

Ich habe „elektronische Helfer“ (z.B. Herzschrittmacher) implantiert. Was muss ich beachten?

Informieren Sie unser Team auf jeden Fall schon bei der Anmeldung über etwaige nicht sichtbare elektronische Bauteile. Hierzu zählen z.B. Herzschrittmacher, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Cochleaimplantate, Paukenröhrchen ... Solche Geräte können unter Umständen Schaden nehmen oder eine MRT-Untersuchung gänzlich ausschließen. Bringen Sie deshalb auch unbedingt Ihren Implantatausweis zur Anmeldung mit.

Wenn ich Platzangst habe, kann ich dann ins MRT?

Ja, können Sie. Zum einen haben unsere hochmodernen Geräte einen Innendurchmesser von bis zu 70 Zentimetern und einen kurzen Magneten – also eine kürzere Röhre. Zum anderen gibt es eine Vielzahl an Untersuchungen, bei denen der Kopf außerhalb dieser Röhre bleibt. Sie sind bei der Untersuchung auch nicht alleine, denn unser Team ist ständig über Ihren Kopfhörer und ein Raummikrofon mit Ihnen in Verbindung. Sollte die Angst zu groß sein, können wir Ihnen auch ein entspannendes Beruhigungsmittel verabreichen. Dann dürfen Sie im Anschluss allerdings nicht mit dem Auto fahren. Wenn Sie denken, dass Sie hier Probleme bekommen würden, sagen sie es unserem Team einfach vorab. Häufig können wir Patienten die Angst im Gespräch nehmen.

Unsere Präventions-Angebote

Gehören Sie zu einer Risikogruppe? Leiden Sie unter Vorerkrankungen? Dann nutzen Sie unser Vorsorgeangebot wie z.B: 

Wir beraten Sie gern zu individuellen Vorsorgeuntersuchungen, die genau auf Sie zugeschnitten sind.

Haben Sie Fragen zu unserer Praxis oder unseren Leistungen?

Wir beraten Sie gerne