Was bringt mir diese Untersuchung?

MRT der Prostata

Das Prostatakarzinom (Prostatakrebs) ist eine der häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. Eine Gefahr besteht darin, dass im Frühstadium der Erkrankung meist keinerlei Symptome zu bemerken sind. Wird das Prostatakarzinom erst entdeckt, wenn Beschwerden auftreten, hat häufig schon eine Metastasierung (also eine Streuung) des Tumors stattgefunden.

Die klinischen und laborchemischen Vorsorgeuntersuchungen, sprich die rektale Tastuntersuchung und die Bestimmung des PSA-Wertes, können ein Prostatakarzinom häufig nicht sicher ausschließen bzw. detektieren.

Risikofaktoren für eine Erkrankung an Prostatakrebs

Hohes Lebensalter

Familiäre Veranlagung

Ernährung

Umwelteinflüsse

Lebens- und möglicherweise auch Arbeitsbedingungen

MRT Aufnahme einer Prostata

Diagnostik

Die multiparametrische MRT der Prostata mit unseren High-End-Geräten ermöglicht eine nicht-invasive Darstellung der Prostata mit hervorragender Bildauflösung und hohem Weichteilkontrast. Eine spezielle Software zur Auswertung der Bilddaten erlaubt es uns darüber hinaus eine Art „Landkarte“ der Prostata zu erstellen. Tumorverdächtige Areale können so exakt lokalisiert werden und sind bei einer eventuell notwendigen Biopsie zur weiteren histologischen Abklärung sicher auffindbar. Außerdem eignen sich die Bilddaten als Basis für eine computergestützte Biopsie (Fusionsbiopsie).

Ebenso eignet sich die MRT für eine engmaschige Kontrolle (Active Surveillance), die beispielsweise bei Tumoren ohne aggressives Wachstum angezeigt sein kann.

Die Kernspin- oder auch Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein hochmodernes bildgebendes Verfahren. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) und zum klassischen Röntgen arbeitet das MRT dabei nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit elektromagnetischen Wellen.

So werden hochaufgelöste überlagerungsfreie 2D-Bilder erstellt. Wir empfehlen eine Untersuchung mit intravenöser Kontrastmittelgabe, auf welche in Ausnahmefällen verzichtet werden kann.

Dank unserer High-End 3T-MRT-Geräte bleibt der Zeitaufwand dieser technisch aufwendigen röntgenstrahlenfreien Untersuchung bei ca. 45 Minuten relativ gering. Im Anschluss an die Untersuchung erfolgt natürlich eine ausführliche Besprechung mit der Radiologin oder dem Radiologen.

Insbesondere in unseren hochmodernen 3-Tesla-MRTs in Rosenheim und Traunreut  ermöglichen wir aufgrund des großen Röhrendurchmessers von 70 cm einen außergewöhnlichen Untersuchungskomfort.

Eine MRT-Untersuchung ist völlig schmerzfrei. Dass unsere Geräte darüber hinaus regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen geprüft werden, ist für uns selbstverständlich.

Bei dieser Vorsorgeuntersuchung handelt es sich um eine IgeL-Leistung.

Individuelle Gesundheitsleistungen (kurz „IgeL“ genannt) sind ärztliche Leistungen, deren Kosten aus verschiedenen Gründen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Als Privatpatient oder mit einer Zusatzversicherung können diese Leistungen häufig erstattet werden.